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Worauf Betriebe bei der Auswahl eines Datenschutzbeauftragten achten müssen

Zur Vermeidung von Rechtsnachteilen sollten Handwerksbetriebe dringend prüfen, ob sie einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen. Liegen die Voraussetzungen zur Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten vor, sind die Mindestvoraussetzungen des Düsseldorfer Kreises zu beachten.

Beschäftigt ein Betrieb mehr als neun Personen mit der automatisierten Verarbeitung oder mindestens zwanzig Personen mit der herkömmlichen Verarbeitung personenbezogener Daten, hat er einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, vgl. § 4f BDSG. Der Betrieb hat die Wahl, ob er einen externen Datenschutzbeauftragten engagiert oder einen Mitarbeiter als Datenschutzbeauftragten bestellt. Über die Voraussetzungen, die ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter erfüllen muss, informiert Sie das Merkblatt "Leitfaden zum Datenschutz".

Die obersten Datenschutzbehörden für den Datenschutz im nicht- öffentlichen Bereich (sog. Düsseldorfer Kreis) haben nunmehr einen Beschluss zu den Mindestanforderungen an die Fachkunde und die Unabhängigkeit von Datenschutzbeauftragten gefasst. Inhaltlich sieht der Beschluss u.a. vor, dass Datenschutzbeauftragte zukünftig bereits vor ihrer Bestellung umfassende Kenntnisse zu den rechtlichen und technischen Aspekten des Datenschutzes im Allgemeinen und hinsichtlich der sie betreffenden Branche im Besonderen besitzen müssen. Darüber hinaus haben Betriebe bestimmte Rahmenbedingungen vorzuhalten, die eine effektive und unabhängige Kontrolle durch den Datenschutzbeauftragten sicherstellen.

Leitfaden zum Datenschutz

 
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